Andreas Altmann: - matinée
Geschichten von unterwegs - Sonntag, 18. November 11 Uhr
Wer von uns ist nicht süchtig nach Leben? Wer von uns sucht nicht danach? Vorleben? Nachleben? Wiedergeburt? Geschenkt. Themen für Stubenhocker. Fest steht: Das Leben, das wir jeden Tag spüren, das haben wir. Es ist das einzige, von dem wir wissen. In jeder Sekunde nehmen wir es wahr, ganz nah, ganz sinnlich, mit allen Sinnen.

Ob beim Dinner mit einer Geisha in einem Hotel zimmer, als Reporter in Bagdad, als Sünder bei einem amerikanischen
Tele vange list, als „Gott“ auf der Südseeinsel Tanna, als Sex-Schwächling bei indischen Quacksalbern, als Ausgeraubter in einem Ghetto von Johannesburg, als Zen-Schüler in einem
Tempel in Kyoto, als Gedichteleser auf Sinai, als Junkie in einem Crackhouse in New York, oder beim Gespräch mit einem nackten
Guru - Altmann beweist, dass der Unterschied zwischen den Zeitgenossen mit den Flügeln unter den Sohlen und den Unbeweglichen nur sieben lausige Buchstaben lang ist, nur ein Flüstern, nichts als eine Ahnung: Neugier

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